Bild: © INJU

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Was ist eigentlich
Propolis?

Ein Beweis für die
Genialität der Natur

Was ist eigentlich Propolis?

Ein Beweis für die Genialität der Natur

Wir bei INJU setzen auf natürliche Substanzen, um unsere körpereigenen Kräfte und Energiequellen anzuzapfen. Hier stellen wir ein besonders gelungenes Beispiel für die verblüffende Intelligenz der Natur vor: unseren Inhaltsstoff Propolis.

Der hochbegabte Bruder des Honigs

Propolis ist ein Bienenharz und wird auch Bienenleim, Kittharz oder Kittwachs genannt. Die klebrige Substanz hat so viele nützliche Eigenschaften, dass man sich kaum einen künstlich hergestellten Stoff vorstellen kann, der in der Lage wäre, es mit ihr aufzunehmen. Doch was ist Propolis eigentlich?

Einfach gesagt ist Propolis eine klebrige Substanz, die von Pflanzen produziert und von Bienen verfeinert wird. Um ihre Knospen zu schützen, oder auch um verletzte Stellen an der Rinde vor bakteriellen Infektionen und Pilzen zu bewahren, stellen Bäume und andere Pflanzen ein besonderes Harz her. Dann kommen die erstaunlichen Fähigkeiten der Bienen ins Spiel. Aber bevor wir zu ihrer Rolle bei der Entstehung von Propolis kommen, werfen wir einen Blick darauf, was Bienen insgesamt ausmacht.

Propolis-Ernte

Alles, was die Bienen tun, dient dem Wohl und dem Überleben der Gemeinschaft. An Tagen mit guten Bedingungen fliegen die Arbeiterinnen bis zu 30-mal aus und besuchen auf jedem Flug 200 bis 300 Blüten. Für 500 Gramm Honig müssen Bienen rund acht Millionen Blüten besuchen und dabei einen Weg zurücklegen, der einer dreimaligen Erdumrundung entspricht. Diese Leistung sollte man sich beim nächsten Biss in ein Honigbrot auf der Zunge zergehen lassen.

Neben den allseits bekannten Bienenerzeugnissen Honig und Wachs produzieren die Tiere noch den Königinnenfuttersaft Gelée Royale eben das „Kittharz“ Propolis. Um dieses zu gewinnen, fliegen Bienen ganz gezielt zu Bäumen mit verletzter Rinde, wobei sie jene Bäume mit frischem und noch flüssigem Propolis-Harz bevorzugen. Mit ihren Mundwerkzeugen lösen sie das Harz von den Pflanzen, um es anschließend in ihrem Pollenkorb – einer Art „Säckchen“, das sich an ihren Hinterbeinen befindet – zu verstauen und als Propolis in den Bienenstock zu transportieren.

Das von den Bienen durch den Kontakt mit den Pollen verfeinerte Propolis wird im Bienenstock zum Abdichten der Waben genutzt. Vergleichbar mit Mörtel dient es jeglichen Bauarbeiten am Bienenstock. Die Tiere setzen es aber nicht nur als Baumaterial ein, sondern vor allem zum Schutz des Stocks. Eingeschleppte oder vorhandene Pilze, Bakterien, Viren und Mikroorganismen werden durch Propolis in ihrer Entwicklung gehemmt oder abgetötet – ein geniales System, das für den Fortbestand einer ganzen Art eine entscheidende Rolle spielt.

Die „Ernte“ von Propolis für den menschlichen Bedarf wird den Bienen dabei nicht gefährlich: Das Propolis wird mit Hilfe eines Gitters gewonnen, das in den Stock gelegt wird, und deren Lücken die Bienen mit dem Harz versiegeln – zusätzlich zu den offenen Stellen am Stock, die sie zu dessen Schutz verschließen.

Bienen auf dem Dach des Berliner Doms. © INJU

Was macht Propolis so gesund?

Was Propolis auch für den Menschen so interessant macht, ist der außergewöhnlich hohe Anteil wertvoller Flavonoide. Flavonoide sind natürliche Pigmente, die vor allem in Obst und Gemüse vorkommen, außerdem in Form von Blütenfarbstoffen. So gelangen diese sekundären Pflanzenstoffe auch ins Propolis – die Bienen sammeln sie im Kontakt mit Blüten ein. Doch damit nicht genug: Das Harz ist auch besonders reich an wertvollen Aminosäuren. Schon die Ägypter verwendeten Propolis in ähnlicher Weise wie die Bienen im Stock, nämlich zum Balsamieren von Mumien.

Abhängig von den Pflanzen, von denen das Propolisharz stammt, kann es von hellgoldener bis dunkelbrauner Farbe sein. Wie das optische Erscheinungsbild, so variiert auch die Zusammensetzung von Propolis stark. Einige Gebiete unserer Erde beschenken uns mit besonders wertvollem Propolis – nämlich diejenigen mit der größten Pflanzenvielfalt und den geringsten negativen Umwelteinflüssen wie Pestiziden oder Abgasen. Ein Gebiet, in dem besonders hochwertiges Propolis zu finden ist, ist der Regenwald. In den riesigen Urwäldern sind heute rund 400.000 Pflanzenarten bekannt. Weil die Bienen hier eine endlos scheinende Vielzahl an gesunden Pflanzen zur Auswahl haben, enthält Propolis aus dem Regenwald eine einzigartige Mischung an höchstwertigen Naturstoffen.

Propolis in optimaler Bioverfügbarkeit

Will man Propolis auch für uns Menschen nutzbar machen, zeigt sich eine Schwierigkeit: die harzige, nicht wasserlösliche Konsistenz des Propolis. Was unter den Bedingungen eines heißen Bienenstocks von Vorteil ist – nämlich, dass Propolis klebt und versiegelt – stellt für die kosmetische Verwendung oder den Einsatz in Lebensmitteln eine Herausforderung dar. Bisherige Versuche, die Wundersubstanz der Bienen auch Menschen zugänglich zu machen, waren Propolis-Drops, Tinkturen oder Salben, bei denen Propolis meist in Alkohol gelöst oder mit Fetten kombiniert wird.

In INJU ist Propolis auf eine Weise verarbeitet, die die Sprache des menschlichen Körpers spricht. Dank des eigens für INJU entwickelten Herstellungsverfahrens kann das Harz nämlich wasserlöslich gemacht und dem Körper in flüssiger Form zugeführt werden. Das Ergebnis: Propolis in optimaler Bioverfügbarkeit. So wie die Bienen den wertvollen Stoff genau für die Bedürfnisse ihres Stocks zusammenstellen, können wir das Propolis dem menschlichen Körper in einer optimalen Form darreichen: für ein starkes und intaktes menschliches Haus.

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