Basenfasten

Vitalisierung
des gesamten
Organismus

Nach einem hartnäckigen Winter, vor dem nächsten Sommerurlaub oder nach langen Nächten – wir alle verspüren regelmäßig das Bedürfnis nach mehr Leichtigkeit und Vitalität. Ein Weg, den Körper von innen zu pflegen, um sich fitter und ausgeglichener durch’s Leben zu bewegen, ist das Basenfasten. Hier erfährst Du, worauf es dabei ankommt.

Wie genau geht Basenfasten?

Beim Basenfasten werden über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich basische Nahrungsmittel verzehrt und säurebildende Nahrungsmittel weggelassen. Anders als beim Heilfasten, bei dem nur flüssige Nahrung aufgenommen wird, muss beim Basenfasten nicht gehungert werden. Es gibt kein strenges Fastenprogramm. Es darf weiterhin mit Genuss geschlemmt werden, nur etwas bewusster und mit ein paar Umstellungen. Eine Fastenkrise, wie sie bei anderen Fastenarten häufig eintritt, kommt deswegen nur selten vor.

Basenfasten ist sozusagen ein Frühjahrsputz für den ganzen Organismus, nach dem alles wieder blitzt und blinkt. Im Idealfall, werden Geschmäcker wieder sehr viel intensiver wahrgenommen, Blähungen oder ein Völlegefühl nach dem Essen treten seltener auf, wenn man abnimmt, dann ohne Jojo-Effekt.

Welche Lebensmittel sollten beim Basenfasten verzehrt und welche vermieden werden?

Basenfasten ist der Versuch, sich zu 100 Prozent basisch zu ernähren. Zu den basischen Lebensmitteln gehören fast alle pflanzlichen Nahrungsmittel, unter anderem:
• Obst (insb. Birnen, Datteln, Feigen, Johannisbeeren)
• Gemüse (insb. Fenchel, Pastinake, Brokkoli, Lauch)
• Vollkornprodukte, Bulgur (nicht aus Weizen), Hirse, Polenta
• Basmatireis
• Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Zedernnüsse, Macadamianüsse)
• alle Öle außer Sonnenblumenöl
• alle Kräuter (als Gewürze oder Tee)
• fermentierte Tofuprodukte (Miso)
• Pilze
• Keimlinge
• Samen und Kerne

Welche Lebensmittel säurebildend sind, lässt sich leider nicht am Geschmack erkennen. Zu den Säurebildnern gehören unter anderem:
• Obst (insb. Birnen, Datteln, Feigen, Johannisbeeren)
• Milchprodukte
• Zucker und Süßigkeiten
• Eier
• Fisch
• Fleisch
• Spargel, Rosenkohl, Artischocken
• Alle Weizenprodukte, wie Nudeln, Brot, Teig- und Backwaren
• Softdrinks
• kohlensäurehaltiges Wasser
• Kaffee
• Alkohol
• Grüner Tee, Schwarztee, Früchtetee

Außerdem ist Trinken für den Erfolg des Basenfastens essentiell. 2 bis 3 Liter stilles Wasser oder Tee am Tag sind empfehlenswert. Aufgüsse aus heimischen Kräutern, z. B. Fenchel- oder Melissentee unterstützen die Entschlackung.
Grüner Tee und Schwarztee eignen sich aufgrund des Koffeingehalts nicht zum Basenfasten, genausowenig Früchte- oder Roiboostee, da diese Aromastoffe enthalten.

Basenfasten und BASE by INJU

BASE by INJU intesiviert die Basenfastenphase. Dabei handelt es sich um basisch ionisiertes Wasser: Mittels eines Elektrolyse-Verfahrens wird unser Wasser in einen basischen pH-Bereich versetzt. Wer eine grundlegende basische Ernährungsumstellung im Alltag als zu strapaziös empfindet, kann die kurzfristige Kuranwendung von BASE by INJU leicht in den Tagesablauf integrieren. Wir empfehlen eine solche Kur ein- bis zweimal pro Jahr.

Dem Körper und Geist Gutes tun

Neben dem Weglassen bestimmter Nahrungsmittel sind innere Arbeit und Zufriedenheit beim Basenfasten von großer Bedeutung. Sorgen, Ängste und Anspannung lassen uns innerlich “sauer” werden, bestätigt ein befreundeter Arzt. Der Effekt von basischen Präparaten kann dementsprechend deutlich verstärkt werden, wenn man während der Basenfasten-Phasen besonders aufmerksam auf die eigenen Bedürfnisse und Gefühle achtet. Wie bereits betont, geht es beim Basenfasten nicht um Zwang oder Hungern, sondern darum, zu erspüren, welche Nahrungsmittel und Stoffe dem Körper gut tun. Das gleiche Prinzip des nach innen gerichteten Blicks kommt auch bei Yoga oder Atemübungen zur Anwendung, die deswegen besonders positiv zu einer Basenfastenkur beitragen können. Auch Bewegung an der frischen Luft hilft, Kreislauf und Stoffwechsel zu aktivieren und nicht mehr benötigte Stoffe auszuscheiden.

Auch basische Bäder, Saunagänge und Bürstenmassagen unterstützen das Basenfasten. Tägliches morgendliches Mundspülen mit pflanzlichem Öl – das sogenannte Ölziehen – reduziert die Keime, die sich über Nacht im Mund gesammelt haben, und steigert somit die Reinigung. Hierfür können alle pflanzlichen Öle außer Sonnenblumenöl verwendet werden.

Und nach dem Basenfasten?

Wichtig ist, dass für eine Basenfastenkur eine freiwillige und leicht einzuhaltende Zeitspanne festgelegt wird, beispielsweise 30 Tage. Aber nach dem Basenfasten gibt es kein „Fastenbrechen“ wie bei anderen Fastenkuren oder Diäten. Im besten Fall hat der Körper nach dem Basenfasten gar kein großes Verlangen mehr nach Säurebildnern wie Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee. Ganz ohne Säuren kommt unser Körper allerdings nicht aus. Dauerhaft wird ein Verhältnis von 80% basischen Nahrungsmitteln und 20% sauer verstoffwechselbaren Nahrungsmitteln empfohlen. Bei vielen von uns ist das Verhältnis häufig genau umgekehrt.

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